Tina beim tendenziell Bergabfaren bei der TrailTrophy Breitenbrunn

Während Sinah beim IXS Downhill Cup den Berg runter raste und Katja in den Alpen „verloren“ ging, hatte ich Spaß bei der TrailTrophy  auf dem Rabenberg.

Bereits zum 3. Mal ging es für mich an den Start des Enduro Rennens. Die Stimmung bei diesem Rennen ist einfach Super und macht mir großen Spaß. Es machen eben nicht nur „Profis“ mit, sondern auch viele Hobbyfahrer. Es ist eine sehr entspannte Atmosphäre.

Also Mädels und Frauen, lasst euch begeistern von solchen Veranstaltungen. Ja, es sind immer noch viel mehr Männer dabei, aber „Wurst“ habt einfach Spaß.

Freitag war Anreise und ich muss zugeben, zur Freude kommt auch immer ein bisschen Aufregung mit dazu. 🙂 Also gleich rauf auf Rosi und noch eine Runde gedreht. Ich bin gerne im Trailcenter Rabenberg unterwegs, die Trails machen Spaß auch wenn man sie sich selbst „erstrampeln“ muss. Nach der Runde erstmal gucken was so los ist auf dem Platz. Viele schöne Räder waren los, da guckt man schon mal genauer hin . 😉

Samstag dann die Startnummer und Transponder abgeholt und ein Blick auf die Startzeiten geworfen. Nun gut 13:30 Uhr stand da. Hmmm, da ist ja noch ein bisschen Zeit. dann ging das übliche Gewusel los: Alle basteln ihre Startnummer ans Bike, kontrollieren Luftdruck und Setup der Dämpfer. Ähmmmm, sollte ich das wohl auch nochmal machen? 🙂

Und dann stand ich im Startblock und wir wurde auf die 1. Stage entlassen. Die war auch gleich mal ein Schmankerl. Ich dachte sie nimmt nie ein Ende, nach gefühlten Stunden spuckte mich der Trail aus und ich dachte, „Ach du Schande, das war wohl nichts, aber geil, weiter geht’s“.

Es folgten noch weitere 5 Stages die konditionell viel abverlangten, da sie sehr tret lastig waren und eben nur tendenziell Bergab gingen. 🙂 Typisch für die TrailTrophy am Rabenberg. Um 16:30 Uhr rollte ich ins Ziel, ganz schön kaputt aber glücklich. Der obligatorische Blick auf den Timingausdruck, „Naja geht schon! Eigentlich auch egal“ , denn es machte sich ein dickes Grinsen im Gesicht breit. Morgen nochmal das Ganze. Jetzt erstmal etwas Essen und Trinken und dann zum gemütlichen Teil übergehen. Über Stages und Form quatschen, über Räder und Teile fachsimpeln. 😉  Das können wir Frauen schließlich auch!

Sonntag ging es dann gegen Mittag los auf die nächsten 6 Stages. Etwas holpriger Start, aber es wurde besser. Auf den Transferstrecken ein kleines Schwätzchen hier und da und zack war man im Ziel. Puh, der Regen lies nur ein paar Tropfen auf die Strecke rieseln. Ein kurzen Blick auf die Rangliste und Wumm auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Rider Class Women war stark und viele super schnell. Am Ende wurde ich 18. von 26 – für mich ok. Ich konnte mir zufrieden die Sieger anschauen und freue mich auf meine nächste TrailTrophy.

 

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