EnDUO – 3.6.2018 Trailcenter Rabenberg

Ich hatte gerade die größten Events auf der Arbeit abgehakt und fing langsam wieder an, nicht nur ans Schlafen zu denken, da fragte Tina in unsere Runde, wer denn Lust hätte, mit ihr zusammen am EnDUO-Rennen in Rabenberg teilzunehmen – Anmeldeschluss sei HEUTE!

Kurz überlegt, Zeit hätte ich, Trails sind bekannt, so dass man auch untrainiert nicht unbedingt in den Tod oder zumindest ins Krankenhaus fährt, also: ja hier! Nachdem Tina mir schwören musste, dass sie mir nicht die Freundschaft aufkündigt, wenn ich Stunden später als sie ins Ziel komme, waren wir auch schon angemeldet.

Das Rennen sollte nur an einem Tag und nur auf drei Stages stattfinden (finde ich übrigens SUPER!), und das Ganze im Rahmen des BikeTestivals Erzgebirges. Wir reisten bereits am Samstag gegen Mittag an und nutzen den restlichen Tag, um Bikes zu testen. Vor Ort gab es alle möglichen Sehnsuchtsobjekte, beim Rocky Mountain Attitude angefangen, über das Pivot Switchblade bis hin zum Yeti sb5/6. Und das Yeti hat uns unser Herz geklaut – merke: teste nie Fahrräder, wenn Du glücklich mit Deinem aktuellem Bike bleiben willst 😉

Am Sonntag starteten wir, übrigens als einizges Frauenteam, in die erste Stage. Tina startete, ich sprintete hinterher (jaaaaa, ich hab’s versucht!). Nach drei Kurven – huch, Tina neben der Strecke! Egal, da sie brüllt, ich solle weiterfahren, tat ich das! Und dann ging es (mehr oder weniger) bergab, die ganze Zeit mit Tina im Nacken. Treten, treten, treten, Lienenwahl? Scheißegal! Weiter treten! Unten angekommen war ich bereits nach einer Stage völlig erledigt 😉

So ging es weiter, Tina als Ortskundige hatte so nette Motivationssprüche für mich auf Lager wie: gleich kommt das Ziel – welches dann nicht kam 😀 Achja und in Stage drei gab es einen netten Gegenanstieg auf einem Forstweg. Tina blieb aus dem Sattel und trat durch, ich, im ersten Reflex Sattelstütze raus und Dämpfer hart, versuchte dies ganze 20 Sekunden lang – und gab auf 😉 Dafür konnte ich dann danach wieder Gas geben und schaffte es sogar, einigermaßen an Tina ranzufahren!

Woa, das war mal Sport! Ansonsten fahre ich eher steile und technische Trails, bei denen es eher um Konzentration und die richtige Einteilung der Kräfte geht, damit man noch Bremsen, Stufen wegstecken etc kann. Hier habe ich mal alles rausgehauen (was zugegebenermaßen nicht viel war), was meine Kondition zu diesem Zeitpunkt hergab.

Unser Fazit: Hoffentlich bleibt es nicht bei der Premiere für dieses Format!

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